Nast-Denkmal 13 52Madeleine Dietz wurde 1953 in Mannheim geboren,.
Dietz hat 1970 – 74 an der Werkkunstschule Mannheim studiert, arbeitet seit 1986 mit Videoarbeiten, Performances, Rauminstallationen und Skulpturen. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 1992 den Daniel – Henry – Kahnweiler- Preis für Bildhauerei und Plastik, 1996 Paris, Cité International des Arts, 1997 Florenz, Villa Romana, Gaststipendium, 1998 Arbeitsstipendium in den USA , 2003 in Hamburg wurde ihr der Ernst Barlach Preis verliehen.

Zentrales Thema ihrer künstlerischen Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Werden und Vergehen menschlichen Lebens, das sehr stark durch eigene existentielle Erfahrungen geprägt ist.

Madeleine Dietz lebt und arbeitet in idyllischer und naturbelassener Umgebung in Godramstein, einem kleinen Dorf in der Südpfalz, das ganz zweifellos ihren engen Bezug zur Natur und ihre Auseinandersetzung mit Grundfragen menschlichen Lebens ganz entscheidend geprägt hat.

Neben autonomen Skulpturen, schafft sie kontinuierlich Installationen, die jeweils durch den besonderen Charakter des Ausstellungsortes und ihre individuelle Raumerfahrung inspiriert und darauf bezogen waren und sind, ein Aspekt, der für das bildhauerische Schaffen von Madeleine Dietz von ganz besonderer Bedeutung ist.

Überblickt man das künstlerische Werk von Madeleine Dietz, das seit der Mitte der achtziger Jahre entstanden ist, kann man feststellen, dass sie zu immer prägnanteren und damit eindrucksvolleren Formen gefunden hat. Die Reduktion im Formalen führt zu einer Verdichtung des Inhaltlichen. Je einfacher und klarer sie ihre Skulpturen oder Installationen konzipiert, desto deutlicher werden die Inhalte, mit denen sie sich, ausgehend von persönlichen Erfahrungen, auseinandersetzt.

Nachdem Madeleine Dietz sich mit dem Werk von Thomas Nast beschäftigt hat, wurde ihr klar, dass sie eine Skulptur entwickeln wollte, die zwar an Thomas Nast erinnert, allerdings skulptural so gestaltet sein sollte, dass es auch als ein eigenständiges künstlerisches Werk zu sehen wäre.
Die Titel der Zeichnungen und Cartoons von Thomas Nast sind durchaus auch ohne Zeichnungen für Menschen die vorrübergehen, Fragestellungen oder Aufforderungen, Anlass zum Nachdenken.

Die Skulptur soll ein zusammengerolltes Zeichenblatt darstellen. Das Blatt wird aus Stahl gerollt, die Worte und Sätze werden mit Laser herausgeschnitten. Die Worte werden in englischer Sprache, als auch in deutscher Sprache zu lesen sein.

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